Melanotan 2 10mg Wohlbefinden

Bräune ohne UV, Top 3 der Verkäufe.

Das Bräunungspeptid unter unseren drei meistverkauften Peptiden. Aktivierung der Melanocortin-Rezeptoren MC1R: UV-freie, langanhaltende und gleichmäßige Bräune. Libido-Bonus (MC4R-Wirkung), schon in den ersten klinischen Studien beobachtet. Sonne ohne Sonne, Libido als Geschenk.

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Melanotan II, PT-141, Bremelanotide: die meistuntersuchten MC3R/MC4R-Agonisten der Peptidforschung.

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Produktinformationen

Melanotan-2 10mg (MT-II, MT-2) ist ein synthetisches, nicht selektives Analogon des alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormons (alpha-MSH) mit der Sequenz Ac-Nle-cyclisch[Asp-His-D-Phenylalanin-Arg-Trp-Lys]-NH2. In den 1980er Jahren von den Arbeitsgruppen um Victor Hruby und Mac Hadley an der University of Arizona entwickelt, wurde dieses zyklische Heptapeptid mit 1024 Da ursprünglich konzipiert, um Hautkrebs vorzubeugen: durch Stimulation der schützenden Melaninsynthese ohne langanhaltende Sonnenexposition. Die Zyklisierung zwischen den Asp- und Lys-Resten und der Austausch des natürlichen Phenylalanins gegen sein D-Enantiomer steigern die metabolische Stabilität und die Wirkstärke gegenüber endogenem alpha-MSH drastisch — mit einer Plasmahalbwertszeit von rund 33 Stunden nach subkutaner Gabe.

Anders als PT-141 (Bremelanotide, Vyleesi, FDA 2019), das aus derselben Melanocortin-Chemie stammt, aber bewusst selektiv auf die zentralen MC3R/MC4R wirkt, um Pigmentierung zu vermeiden, ist Melanotan-2 gezielt nicht selektiv und aktiviert sämtliche Melanocortin-Rezeptoren MC1R, MC3R, MC4R und MC5R. Diese einzigartige Polypharmakologie erzeugt ein Wirkprofil aus drei klar unterscheidbaren Dimensionen: aktive Hautpigmentierung über MC1R auf den epidermalen Melanozyten, zentrale sexuelle Stimulation über hypothalamische MC3R/MC4R (spontane Erektionen beim Mann, Libidostimulation bei beiden Geschlechtern) und Appetitmodulation über MC4R mit vorübergehend anorexigenem Effekt.

MT-2 ist weder in den USA noch in Europa als Arzneimittel zugelassen. Sein Verwandter der ersten Generation, Melanotan-1 (Afamelanotide, Scenesse von Clinuvel), erhielt dagegen 2019 die FDA-Zulassung zur Behandlung der erythropoetischen Protoporphyrie (EPP) und bestätigte damit das Proof of Concept der therapeutischen MC1R-Aktivierung. Für MT-2 gilt in Europa der Status einer Substanz ausschließlich für Forschungszwecke (RUO); der freie Verkauf ist im Vereinigten Königreich seit 2008 durch die MHRA ausdrücklich untersagt und wird in mehreren EU-Staaten beobachtet.

Die Atlas Lab Durchstechflasche Melanotan-2 10mg wird lyophilisiert geliefert, mit einer HPLC-Spezifikation von mindestens 98 % Reinheit; das Analysezertifikat ist auf dieser Seite veröffentlicht. In der explorativen Forschung nimmt MT-2 im Melanocortin-Raum eine einzigartige Stellung ein: die eines universellen Analogons, das die gleichzeitige Untersuchung der Achsen Pigmentierung, Sexualverhalten, Appetit und Thermoregulation erlaubt — mit ausreichender Wirkstärke, um bereits bei niedrigen subkutanen Dosen von 250 bis 500 mcg beobachtbare biologische Effekte auszulösen.

Technische Daten
Science

01Wirkmechanismus

Der Wirkmechanismus von Melanotan-2 verbindet vier unterschiedliche biologische Wege, die den vier aktivierten Melanocortin-Rezeptorsubtypen entsprechen — jeder in anderen Geweben lokalisiert, jeder mit spezifischen physiologischen Effekten.

Erster Weg: Hautpigmentierung über MC1R auf den epidermalen Melanozyten. Die Aktivierung des MC1R durch MT-2 löst eine Kaskade aus Adenylatcyclase-cAMP-PKA-CREB-MITF aus, die in der transkriptionellen Stimulation des Tyrosinase-Gens gipfelt, des Schlüsselenzyms der Melanogenese. Das Ergebnis ist eine differenzielle Verschiebung zwischen Phäomelanin (rötlich-gelbes Pigment, kaum photoprotektiv) und Eumelanin (braun-schwarzes Pigment, stark photoprotektiv), mit zunehmender Dominanz des Eumelanins in den an die Keratinozyten weitergegebenen Melanosomen. Der induzierte Lichtschutz entspricht etwa einem LSF von 3 bis 5 — zu wenig, um einen klassischen Sonnenschutz zu ersetzen, aber genug, um aktinisches Erythem und UVB-induzierte DNA-Schäden zu verringern. Entscheidend: Die MC1R-Aktivierung durch MT-2 macht UV-Exposition nicht überflüssig. Die endgültige Pigmentierung entsteht aus dem Zusammenspiel von melanozytärer Stimulation durch MT-2 und UV-Stimulation, die Reifung und Transfer der Melanosomen anstößt.

Zweiter Weg: Sexualverhalten über zentrale MC3R und MC4R. MT-2 überwindet in therapeutischen Dosen die Blut-Hirn-Schranke und aktiviert MC3R- und MC4R-Rezeptoren im Hypothalamus (Nucleus paraventricularis), im Locus coeruleus und im Sakralmark. Diese zentrale Aktivierung setzt Oxytocin frei, schüttet Dopamin in den mesolimbischen Belohnungsbahnen aus und stimuliert das sakrale parasympathische System, das für die Erektion beim Mann und die Lubrikation bei der Frau zuständig ist. Wessells und Kollegen (1998, Urology) dokumentierten anhaltende spontane Erektionen bei 80 Prozent der Männer, die 0,025 mg/kg MT-2 subkutan erhielten, mit Einsetzen 30 bis 90 Minuten nach der Injektion und einer Dauer von 2 bis 4 Stunden. Die Libidostimulation bei der Frau ist ebenfalls dokumentiert, aber weniger quantifiziert als beim Mann. Genau diese zentrale Melanocortin-Wirkung nutzt das FDA-zugelassene PT-141 Bremelanotide — mit dem Unterschied, dass MT-2 diesen Effekt mit der Pigmentierung kombiniert.

Dritter Weg: Appetitmodulation über hypothalamische MC4R. Die Aktivierung der MC4R-Neuronen im Nucleus paraventricularis hemmt die orexigenen Signale des Agouti-related Peptide (AgRP) und verstärkt die anorexigenen Signale des Pro-Opiomelanocortins (POMC). Anwender berichten häufig von einer deutlichen Appetitminderung innerhalb von 1 bis 2 Stunden nach der Injektion, mit moderatem Gewichtsverlust über Zyklen von 2 bis 4 Wochen. Dieser anorexigene Effekt ist nicht das eigentliche Ziel von MT-2, sondern eine vorhersehbare Nebenwirkung des Wirkmechanismus. Da MC4R-Polymorphismen zu den am besten dokumentierten genetischen Ursachen der menschlichen Adipositas zählen, ist dieser Weg Gegenstand aktiver pharmazeutischer Forschung — etwa mit Setmelanotid (Imcivree, FDA 2020).

Vierter Weg: Thermoregulation, Entzündung und exokrine Funktionen über MC5R. MC5R wird auf Schweiß-, Talg- und exokrinen Drüsen sowie in mehreren Immunzellpopulationen exprimiert. Seine Aktivierung durch MT-2 moduliert die Thermoregulation und die Talgproduktion (mitunter verbunden mit vermehrter Akne) und entfaltet über die Regulation von Zytokinen eine antiinflammatorische Wirkung. Dieser Weg ist der am wenigsten charakterisierte des Melanocortin-Quartetts, trägt aber zum Gesamtwirkprofil von MT-2 bei.

Benchmark

Ähnliche Peptide

Die Position von Melanotan-2 im Melanocortin-Raum wird durch den systematischen Vergleich mit den vier wichtigsten Analoga klar, die dieselbe Grundchemie teilen, sich aber im Selektivitätsprofil unterscheiden.

Gegenüber Melanotan-1 (Afamelanotide, Scenesse von Clinuvel, FDA 2019) unterscheidet sich MT-2 durch sein nicht selektives Profil und die Fähigkeit, gleichzeitig die zentralen MC3R und MC4R zu aktivieren. MT-1 ist ein lineares Dekapeptid mit höherer MC1R-Selektivität und erzeugt eine reine Hautpigmentierung ohne die sexuellen Effekte von MT-2. MT-1 wird als subkutanes Implantat 16 mg mit verlängerter Freisetzung zur Behandlung der erythropoetischen Protoporphyrie (EPP), einer seltenen Erkrankung, vermarktet. Vorteile von MT-1: pharmazeutische Zulassung, keine störenden zentralen Effekte. Vorteile von MT-2: erweiterte Polypharmakologie, klassische subkutane Gabe, zugänglicher Preis, Verfügbarkeit für die explorative Forschung.

Gegenüber PT-141 (Bremelanotide, Vyleesi von Palatin Technologies, FDA 2019) zeigt MT-2 exakt die umgekehrte Polarität. PT-141 ist auf zentrale MC3R/MC4R-Selektivität optimiert und schaltet die MC1R-Aktivität aus, um bei Frauen mit sexueller Funktionsstörung jede unerwünschte Pigmentierung zu vermeiden. MT-2 behält die MC1R-Aktivität und ergänzt sein sexuelles Wirkprofil um die Pigmentierung. Wer ausschließlich einen sexuellen Effekt ohne Pigmentierung sucht, fährt mit PT-141 optimal. Wer Bräune und sexuellen Effekt zusammen sucht, greift zu MT-2 als integriertem Werkzeug. Beide Peptide teilen denselben zentralen Mechanismus der hypothalamischen MC4R-Aktivierung mit Freisetzung von Oxytocin und Dopamin.

Gegenüber Setmelanotid (Imcivree von Rhythm Pharmaceuticals, FDA 2020) besetzt MT-2 eine völlig andere Position. Setmelanotid ist ein selektiver MC4R-Agonist, ausdrücklich zugelassen für seltene monogene Adipositasformen (POMC-, LEPR-, PCSK1-Defizite), und konzentriert sich ausschließlich auf den anorexigenen hypothalamischen MC4R-Weg. MT-2 aktiviert diesen Weg ebenfalls, doch der anorexigene Effekt ist nicht sein eigentliches Ziel, und die in der explorativen Forschung eingesetzten Dosen erzeugen eher eine moderate Appetitminderung als eine therapeutische Wirkung auf Adipositas.

Gegenüber natürlichem alpha-MSH (endogenes Hormon) ist MT-2 in vitro dank Zyklisierung und D-Substitution rund 1000-fach potenter und weist eine Plasmahalbwertszeit von 33 Stunden auf, gegenüber weniger als 10 Minuten beim nativen alpha-MSH. Dieser große pharmakokinetische Unterschied erklärt, warum MT-2 in gestreckter Dosierung einsetzbar ist (2-3 Mal pro Woche in der Erhaltung), während endogenes alpha-MSH kontinuierlich sezerniert und abgebaut wird.

Das Fazit: Melanotan-2 vereint Bräunung und Libido in einem einzigen Molekül. HPLC-Spezifikation von mindestens 98 %, Zertifikat auf dieser Seite veröffentlicht. Sein Profil ist breit (Übelkeit, Veränderungen von Muttermalen, Wirkung auf das Verlangen): Lassen Sie Ihre Haut vor und während des Protokolls kontrollieren.